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„Kein Ding ohne ING.“ – bundesweite Kampagne für den Ingenieurberuf
Die Ingenieurkammern werben bundesweit mit dem Slogan „Kein Ding ohne ING.“ für den Ingenieurberuf. Die Kampagne schärft das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Ingenieurleistungen und vermittelt dem Berufsstand ein neues “Wir-Gefühl“.
Die langfristig angelegte Aktion soll darüber hinaus auch wichtige berufspolitische Forderungen der Ingenieure unterstützen, denn der Berufsstand leidet zunehmend unter einer anachronistischen Zersplitterung der Berufsausübung. Diese ergibt sich aus sechzehn unterschiedlichen Ingenieurgesetzen und Landesbauordnungen. Diese Kleinstaaterei ist auch mit Blick auf den allseits beklagten Ingenieurmangel ein Problem: sie schreckt junge Menschen ab, die sich mit ihrem Beruf auf eine Tätigkeit in der globalisierten Welt vorbereiten müssen.
Die Bundesingenieurkammer, die als Dachorganisation der deutschen Ingenieurkammern 43.000 Ingenieure vertritt, wird die Kampagne aktiv auf der Bundesebene und bei der Europäischen Union einsetzen. Ihr Präsident, Dr.-Ing. Jens Karstedt, sagte zum Kampagne-Start in Berlin: „Die Politik bejammert den Ingenieur-Mangel im Land, die Ingenieurkammern zeigen mit der Kampagne Flagge und fordern für ihren Bereich eine Föderalismusreform, die den Namen verdient“. Peter Dübbert, Präsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, welche die Kampagne entwickelt hat, stellte heraus: „Mit unserer Kampagne wollen wir öffentli-ches Interesse für den Beruf wecken und nachhaltiges politisches Handeln befördern“.
„Kein Ding ohne ING.“ wurde bereits in mehreren Bundesländern erprobt und hat eine durchweg positive Resonanz erfahren - bei Ingenieuren, Kammern, Verbänden, Vertretern der Ministerien und der gesamten öffentlichen Verwaltung sowie in der Politik und der breiten Öffentlichkeit.
Die gestalterische Grundidee ist einfach und prägnant: Auf den produ-zierten Werbeträgern werden Bauwerke und Dinge gezeigt, die ohne Ingenieure nicht möglich wären. Diese Ingenieurleistungen werden mit einem cyanblauen Kreis kenntlich gemacht. Auf verständliche und eingängige Weise wird so die Botschaft vermittelt, dass ohne Ingenieure gar nichts geht und steht. Ohne sie gäbe es keine Brücken, keine Straßen, keine Infrastruktur.
Der Internetauftritt www.kein-ding-ohne-ing.de informiert über die Kampagne. Mit Hilfe von dort bereit gestellten Produktkatalogen ist es mög-lich, Broschüren, Postkarten, Aufkleber, Pins, Poster, T-Shirts, Unterla-genmappen etc. zu bestellen. Die meisten Artikel sind in kleineren Mengen kostenfrei erhältlich. Ein Gewinnspiel lädt zum Mitmachen ein, als Preise winken T-Shirts und Poster.
Interessierte Dritte, wie z. B. andere Ingenieurverbände und Institutionen, können Nutzungsrechte erwerben. Informationen hierzu erteilt Frau Andrea Wilbertz (Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, Telefon 0211-13067130, wilbertz@ikbaunrw.de). Presseanfragen beantwortet Herr Hähnel von der Bundesingenieurkammer.
Bildmaterial zur Veröffentlichung steht unter http://www.kein-ding-ohne-ing.de/index.php?id=18 zur Verfügung.

links: Dipl.-Ing. Peter Dübbert (ehem. Präsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen) und
rechts: Dr.-Ing. Jens Karstedt (Präsident der Bundesingenieurkammer und Baukammer Berlin)
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